Wie internationalisieren mittelständischen IT-Unternehmer ihr Unternehmen?

Wie internationalisieren mittelständischen IT-Unternehmer ihr Unternehmen?

Wenn man die deutsche Softwarehauslandschaft hinsichtlich ihrer Auslandsaktivitäten
betrachtet , stellt man zunächst folgendes fest:

  • Global tätige IT-Unternehmen sind zumindest zahlenmäßig eher die Seltenheit;
  • In den sogenannten D-A-CH-Ländern bewegen sich schon weitaus mehr IT-Unternehmen aber auch noch die Minderzahl der Marktteilnehmer.

Befragt man die Unternehmer zur fehlenden „Internationalisierungsstrategie“, dann
werden meist folgende Argumente „gezogen“:

  • die hohen Kosten die mit einer Expansion ins Ausland verbunden sind;
  • die fehlende Eignung der Softwareprodukte für das Ausland und
  • die fehlende Mehrsprachigkeit der Mitarbeiter.

Betrachtet man erfolgreiche IT-Unternehmen die im Ausland aktiv sind,
stellt man erstaunlicherweise fest, dass einige „ungeplant“ ins Ausland expandiert sind.

Meist gaben internationale deutsche Kunden aufgrund ihrer Anforderungen an
die Software, wie z.B. Mehrsprachigkeit, Niederlassungen im Ausland etc. den
„Startschuss“ für eine Internationalisierung.

Diese IT-Unternehmen bewegen sich umsatzmäßig meist über 10 Mio.€ und weisen
ein starkes Wachstum auf. Der Unternehmenswert erhöht sich dadurch
natürlich ebenfalls beträchtlich – so konnte z.B. vor einiger Zeit das Unternehmen
HIFLEX, HP als Käufer gewinnen.

IT-Unternehmen die gezielt im Ausland aktiv werden möchten finanzieren dies
z.B. duch Börsengang wie die GK Software AG, die ihre eigenen Ziele mit
„Regelmäßigkeit“ übertrifft. Andere nehmen Beteiligungsgesellschaften auf
die die Expansionspläne durch Kapital und Kontakte gezielt unterstützen.

Andere IT-Unternehmen finanzieren die Expansion ins Ausland durch Eigenmittel.

Der Erfolg ist keinesfalls vorprogrammiert – uns sind aus der Beratung viele Unternehmen
bekannt die teuere „Abenteuer“ in den USA und den neuen „Tigerstaaten“ erlebten.

Die Entscheidung ins Ausland zu gehen betrifft das ganze Unternehmen und es wird
notwendig die Mitarbeiter mit auf die Reise zu nehmen.

Regelmäßige Sprachtrainings und die Etablierung einer 2.ten Geschäftsfsprache sind
unabdingbarer Erfolgsfaktor. Selbst konnte ich in einem IT-Unternehmen beobachten
wie die Internationalisierung die Belegschaft auch beflügeln kann – am Freitag wurde
in allen Besprechungen nur Englisch gesprochen – auf Wunsch der Mitarbeiter. Dies
machte allen richtig Spass und der Lerneffekt war spürbar.

In einzelnen Ländern gibt es Unternehmensberater aus der IT-Branche die sich
darauf spezialisiert haben IT-Unternehmen in die „Ländesspezifischen“ Gewohnheiten
einzuführen aber auch auf Wunsch zu unterstützen.

So bietet z.B. Herr Rolf Limacher von einer virtuellen Vertriebsniederlassung bis hin zur
Vertriebsunterstützung ein individuelles Dienstleistungsspaket für den Markteintritt
in die Schweiz an. Gerade für deutsche ICT Unternehmen ist der Schweizer Markt
interessant: Entscheidungsfreudige Kunden und hohe Margen zeichnen den Markt aus.
Kontakt: kontakt@rolflimacher.ch Herr Limacher ist auch in XING registriert.

Wir planen im November ein Treffen der XING und Linknd-Gruppen-Teilnehmer zum Thema
Internationalisierung.

Hierfür suche ich noch Mitglieder die aus Ihren Erfahrungsschatz erzählen können
gleich ob positiv oder negativ.

Da sich unser Büro im Umbau befindet, suche ich ein IT-Unternehmen,
dass sich bereit erklärt, einen Tagungsraum zur Verfügung zu stellen.

Kontakt: Andreas Barthel barthel@connexxa.de Mobil: 0171 54 89 111.