Impressionen vom IT-Unternehmertag am 17.4.2015 in Wien

Unter der Schirmherrschaft des vösi (Verein österreichischer Software Industrie) fand am 17.4.2015 in Wien der IT-Unternehmertag statt.

Eingeladen hatte die XING-Gruppe mittelständischer IT-Unternehmer, die connexxa sowie Pöhnl&Schottler.

Die Referenten alles IT-Unternehmer:

IMG_4741Von links nach rechts:
Andreas Nau,  easySoft. GmbH, St. Johann
Johannes Bergsmann, Software Quality Lab GmbH, Linz
Alexander Pöhnl, Pöhnl&Schottler GbR, Frankfurt
Peter Lieber, Präsident VÖSI, Entrepreneur u.v.m.
Andreas Barthel, connexxa Services Europe Ltd., XING-IT-Unternehmergruppe, Frankfurt
Stefan Pfeffer, Microtronics Engineering GmbH, Ruprechtshofen

Unser Thema:

Wie überwindet man kritische Unternehmensgrößen in der IT-Branche

Herr Barthel führte in das Thema ein und zeigte die kritischen Faktoren in definierten Unternehmensgrößen auf.

Wenn man die Unternehmensgrößen und die Anzahl der agierenden IT-Unternehmen betrachtet/untersucht, stellt man fest, dass die Mehrzahl aller IT-Unternehmen, in einer Umsatzrange zwischen 0,8 Mio. € und unter 3 Mio. € Umsatz verharren, ohne bemerkenswerte Steigerungsrate.
Vergleicht man die Geschäftsmodelle dieser Unternehmen, mit IT-Unternehmen, die stetig wachsen, kann man schnell ausmachen, warum diese nicht über eine gewisse Umsatzschwelle kommen.

Es fehlt ihnen ein System, um das Unternehmenswachstum gezielt nachhaltig zu steigern. Wir stellen fest, dass diese Unternehmen Optimierungspotential in den:

  • Prozessen
  • Kommunikation und
  • Verantwortung haben

Diese Unternehmen sind trotzdem z.T. durchaus sehr profitabel, wachsen aber nicht mehr und werden dadurch anfälliger für Marktveränderungen.

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Dies umso mehr bei Unternehmen, in denen der Anteil einzelner Kunden, mehr als 20 % des Umsatzes und Ergebnisses ausmacht.

Peter Lieber erzählte in seinem sehr persönlich gehaltenen Vortrag über seine Erfahrungen mit start-up`s und der Arbeit in etablierten IT-Unternehmen und IT-Unternehmen in der Krise.

Sein Thema: „Der Wechsel vom Start-Up in ein wachsendes IT-Unternehmen“

 

Ein Gedankenanstoss von ihm:
 

  • Eigentümer sind nicht automatisch die besten Manager
  • Eigentümer müssen nicht automatisch das größte Einkommen im Unternehmen haben
  • Eigentümer sind nicht automatisch auch Unternehmer

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Herr Bergsmann informierte uns über die Herausforderung ein dezentrales IT-Unternehmen zu führen. Sein Thema:
„Organisiertes Wachstum in einem verteilten Dienstleistungs Unternehmen“

… und seine Erfolgsfaktoren:
 
Erfolgsfaktoren SWQL

Andreas Nau berichtete über sein Thema: „Welche Maßnahmen unsere Handbremse lösten!“

Nau Herr Nau zeigte auf wie wichtig eine Vision, Strategie und Umsetzungspläne sind, für die Unternehmer und für die Mitarbeiter.

In nur wenigen Monaten gelang ihm und seiner Mannschaft vor einigen Jahre der turn-around, gefühlt ohne Anstrengung – seit diesem Zeitpunkt wächst das Unternehmen konstant mit über 10% p.a.

Die Teilnehmer waren beeindruckt von diesem Bericht aus Praxis.

IMG_4734Stefan Pfeffer berichtete über: „Strategien eines IT-Unternehmens in noch nicht „reifen“ Märkten“.

Es wird zwar viel über IoT, Industrie 4.0 etc. debattiert aber der Markt entwickelt sich gerade erst langsam zu einem Nachfrager-Markt.

Herr Pfeffer fand die Lösung zu dieser Frage in dem sie sich im Unternehmen genau überlegten wer eigentlich ihr Kunde ist, der…

  • Entwickler,
  • Produktmanager,
  • der CIO/IT-Leiter oder
  • der CEO, CFO

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Herr Pöhnl stellte in seinem amüsanten Vortrag: „Wie kann man Grenzen
mit System überwinden?“, die Frage:

Kennen Sie bei ihren Kunden………?

 
 

Vortrag-Pöhnl

 
 
 

Insgesamt ein gelungener Tag bei dem die 36  Teilnehmer nach eigenen Angaben viel mitnehmen konnten und nach der Veranstaltung im Foyer – noch lange diskutierten.

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Was schrieben uns Teilnehmer nach der Veranstaltung:

Guten Tag Herr Barthel,
vielen Dank für Ihre Kontaktanfrage.  Der Unternehmertag hat mir sehr gut gefallen, eine wirklich gelungene und sehr inspirierende Veranstaltung! Da war einiges dabei, das man unmittelbar in den Alltag zur Umsetzung – oder zumindest zum ‚darüber nachdenken‘ – mitnehmen konnte.