Private-Equity-Investor Riverside beteiligt sich an Compana einem Anbieter für Rekrutierungssoftware

Die Zeitschrift Finance berichtet von der geplanten Beteiligung. Riverside möchte dabei compana mit ihren Portfoliounternehmen Germanpersonnel zusammenführen.

In Ihrem Blog schreibt compana:

„Ich frage mich, was möglich wäre, wenn Compana und GermanPersonnel kooperieren würden?“ Diesen Satz haben wir uns nicht ausgedacht. Er stammt von einem Kunden und steht für zwei Dinge: Einerseits für die bisher scheinbare Unvereinbarkeit der beiden Recruiting-Software-Häuser und andererseits für die Visionskraft und den Weitblick von Brancheninsidern.

„Was wäre wenn“ ist genau die Art von Überlegungen, wenn es darum geht, Beständigkeit und Fortschritt miteinander in Einklang zu bringen. Und sie ist der Nährboden für die Entscheidung, zu der die beiden erfolgreichen Software-Schmieden nach langer und bedachter Überlegung gefunden haben: dass Compana und GermanPersonnel nicht mehr gegeneinander, sondern miteinander arbeiten.
Kooperation gegen Fachkräftemangel und für Digitalisierung

Die Tinte unter den Verträgen glänzt noch leicht. Aber das Signal, das an diesem 09. Juli vom Schulterschluss innerhalb der Recruiting Technologies Holding GmbH (München) ausgeht, ist von Anfang an klar: Die Entschiedenheit und Freude beider Unternehmen, die hohen Standards und die Innovationsstärke im kommenden Jahrzehnt weiterhin zu steigern. Angesichts des komplizierten Bewerbermarktes und des Digitalisierungsschubs wird das mit gegenseitiger Unterstützung besser gelingen.
Beständig durch Eigenständigkeit – Compana und GermanPersonell bleiben wer sie sind

Eine gewinnbringende Partnerschaft zeichnet aus, dass die Partner sich auf Augenhöhe begegnen, weitreichende Entscheidungen gemeinsam treffen, ehrlich bleiben, einander nicht untergraben. Eine freundschaftlich-respektvolle Partnerschaft kann niemals bedeuten, eins zu werden! Daher ist eine der wichtigsten Nachrichten, dass Compana und GermanPersonnel ihre Eigenständigkeit und die Hoheit über die eigene Markenstrategie, Produktentwicklung, Teamzusammensetzung und Werteausrichtung behalten.

Schnellboot-Flotten statt Supertanker

Als Digitalisierungsspezialisten im Bereich Recruiting sehen wir, mit welch atemberaubender Geschwindigkeit Digitalisierung in allen Bereichen Einzug hält. Wir sehen auch, dass diese Prozesse trotzdem sogar oft noch zu behäbig sind. Daher kann es nicht Ziel dieser Partnerschaft sein, ein träger Supertanker zu werden, der irgendwann auf die Hilfe von Schleppbooten angewiesen ist und im Ernstfall selbst zur Katastrophe werden kann.

Das Bild mit den Schnellbootflotten trifft es eher: Schnellboote können auf Unwetter flexibel reagieren und sind schneller am Ziel als ein Riesentanker. Erstrecht, wenn Sie nicht rivalisieren, sondern voneinander profitieren können. Daraus ergibt sich die für Interessenten wohl beste Nachricht: Sie haben in Zukunft mehr Optionen auf das Beste aus der grünen und der orangefarbenen Knowhow- und Technologie-Schnellbootflotte.
Die Kapitäne steuern selbst

Die strategischen Köpfe und Innovationstreiber Axel Trompeter von Compana und Marco Kainhuber von GermanPersonnel bleiben auf lange Sicht Geschäftsführer ihrer Unternehmen und behalten ihre jeweiligen Roadmaps im Blick.

Neben ihrer CEO-Funktion in den jeweiligen Unternehmen sind Marco Kainhuber und Axel Trompeter auch Gesellschafter der Holding. Compana-Mitgründer Dominik Maus scheidet aus seiner Gesellschafterrolle aus, bleibt aber als Senior Developer an Bord des Software-Anbieters.
„Das Beste aus zwei Welten“ – Die ersten Statements der Geschäftsführer

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