IT-Unternehmertag am 4.2.2020 in Frankfurt fast ausgebucht

IT-Mittelstand – schon vor Jahrzehnten totgesagt – ist „quicklebendig“

Welche Auswirkungen haben die neuen Technologien auf die Vision, Führung und die Lösungen mittelständischer IT-Unternehmen?

Die IT-Branche steht wieder einmal vor großen Veränderungen. Die Märkte für IT-Lösungen wandeln sich, durch die neuen Möglichkeiten die IT bzw. die Digitalisierung ermöglichen.

Was kann man sich unter IT-Mittelstand vorstellen?

Unter mittelständischen IT-Unternehmen definieren wir hier IT-Unternehmen zwischen 08, Mio. € – 30 Mio. Umsatz. Die meisten dieser IT-Unternehmen sind branchenorientiert in sogenannten „vertikalen Märkten“ „unterwegs“.

Im ERP-Markt z.B. haben SAP und Microsoft, als „Platzhirsche“ ca. 50% des ERP-Marktes erobert, die anderen 50% werden erfolgreich von IT-Mittelständlern besetzt.

Wie im Jahre 2000 verändern sich die Märkte Technologie bedingt stark.

Folgende Umbrüche sind 2020 zu beobachten:

  • Die Branchensoftwaremärkte sind bis auf die Klein- und Kleinstbetriebe mit Branchenlösungen versorgt und es besteht ein Verdrängungswettbewerb.
  • In Deutschland gibt es ca. 6,6 Mio. Klein- und Kleinstbetriebe
  • Klein- und Kleinstbetriebe die bisher mit Excel & Co. gearbeitet haben, sehen ein, dass sie Branchenlösungen benötigen und wechseln aufgrund des Preis-/Leistungsverhältnisses auch gerne in die Cloud
  • Die immer gefährlicheren Cyber-Attacken und die immer komplexere werdende IT-Infrastruktur erhöht den Trend zu Cloudlösungen
  • Neue Technologien wie AI/KI (künstliche Intelligenz) schaffen neues Rationalisierungspotential in nahezu allen Unternehmensbereichen
  • Junge Mitarbeiter in Unternehmen erwarten Arbeitsplätze mit hoher IT-Unterstützung
  • Die demoskopisch bedingte „Verrentung“ von über 30% der bestehenden Arbeitsplätze, in den nächsten 7 Jahren, führt zu einem immensen Wissensverlust der nur durch IT-Einsatz abgefedert werden kann.
  • Für die mittelständische IT-Branche entsteht dadurch Handlungsdruck.

    Für den IT-Markt prognostizierte schon 1999 der damalige Chef-Volkswirt der Deutschen Bank, Norbert Walter: „..daß sich auf dem IT-Markt nun die Spreu vom Weizen trennt“. Als Gründe dafür sah er den beschleunigten Technologie- und Personalmangel.

    Der „Niedergang der IT-Mittelständler hat sich so nicht bewahrheitet – es gibt gerade durch neue Cloudlösungen noch mehr IT-Unternehmen als Ende der 90er Jahre – aber die Herausforderung den Technologiewandel und die Personalknappheit zu bewältigen, besteht weiterhin und behindert das Wachstum von mittelständischen IT-Unternehmen.

    Welche Lösungsansätze für IT-Mittelständler gibt es, um sich diesen Herausforderungen erfolgreich zu stellen?

  • Mit bestehenden Mitarbeitern neue Technologien (Cloud, AI/KI, Security, etc.) selbst oder über Partner für ihre Softwarelösungen verfügbar machen
  • Preismodelle überdenken und anpassen
  • Wertschöpfung erhöhen, um die erhöhten Kosten der Innovationen zu decken
  • Strategische Produkt-Partnerschaften zur Kostenreduzierung schließen, um nicht alle neue „Themen“ alleine bedienen zu müssen
  • Wettbewerber die Nachfolger suchen, ggfls. übernehmen, um die Marktanteile zu erhöhen
  • Mit Wettbewerben sich zusammenschließen, um am Markt besser bestehen zu können (Beispiel: Step Ahead, Godesys,…) und letztendlich den Unternehmenswert zu erhöhen
  • Schnittstellen zu Softwarepartner entwickeln, um sich tiefer in Marktnischen zu etablieren
  • Etablierung einer wirksamen Personalgewinnungsstrategie, die dauerhaft den Anteil von Initiativbewerbungen erhöht
  • Das Netzwerk unter den IT-Anbietern konsequent nutzen, um strategische Kooperationen zu erleichtern/zu beschleunigen.
  • Der IT-Unternehmertag am 4.2.2020 bietet mittelständischen IT-Unternehmern die Möglichkeit das Netzwerk zu erweitern.

    Agenda und Anmeldung