Teamviewer plant UBIMAX zu übernehmen

Ubimax bietet seinen Kunden eine Komplettlösung für industrielle Augmented-Reality-Anwendungen inklusive Datenbrillen und anderen tragbaren Computern. Unsere Leistungen sind ganzheitlich ausgelegt: Von der Hardware-Beratung über die Konfiguration der Software bis zum Roll-Out und dem anschließenden Service im laufenden Prozess.

Ubimax ist der globale Marktführer für Enterprise Wearable-Computing- und Augmented-Reality-Lösungen. Mit Büros in den USA, Mexiko und Deutschland und unserem starken Partnernetzwerk bedienen wir mehr als 200 Unternehmen auf der ganzen Welt.

TeamViewer hat eine bindende Vereinbarung zur Übernahme von Ubimax unterzeichnet, dem führenden Anbieter von Wearable-Computing-Technologien und Augmented-Reality (AR)-Lösungen für Facharbeiter in der Industrie. Mit der Akquisition erweitert TeamViewer das Angebot für große Unternehmenskunden in den Bereichen Industrie 4.0 und Internet der Dinge (IoT) deutlich. Mit den branchenspezifischen Ubimax-Lösungen können Kunden, darunter viele internationale Blue-Chip-Unternehmen, ihre Arbeitsprozesse optimieren und so das Potenzial der Industrie 4.0 ausschöpfen. Mit dem Zukauf wird sich TeamViewers Zielmarkt um 10 Milliarden Euro auf 40 Milliarden Euro im Jahr 2023 vergrößern. Das kombinierte Geschäft beider Unternehmen wird zudem die jährliche Wachstumsrate des Zielmarktes (CAGR) von 24 % auf 27 % beschleunigen, was auf das starke Wachstum des AR-Marktes zurückzuführen ist.

TeamViewer erwirbt gemäß der Vereinbarung 100 % an Ubimax zu einem Preis von 136,5 Millionen Euro, frei von Barmitteln und Schulden, der teilweise in bar und teilweise in Aktien gezahlt wird. Der Barmittel-Anteil von 85,8 Millionen Euro wird vollständig aus liquiden Mitteln von TeamViewer finanziert. Darüber hinaus werden die Gründer 1.070.931 neue TeamViewer-Aktien erhalten, die aus dem genehmigten Kapital im Rahmen einer Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage begeben werden. Die Bezugsrechte der Aktionäre sind ausgeschlossen. Die neuen Aktien unterliegen einer Sperrfrist von drei Jahren, wobei die Freigabe in jährlichen Tranchen erfolgt, was das langfristige Engagement der Gründer unterstreicht. Mit dem Abschluss der Transaktion wird vorbehaltlich bestimmter Vollzugsbedingungen im dritten Quartal 2020 gerechnet.